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Moderne Antibiotika: Der Schuss könnte nach hinten losgehen

Neue Strategien im Kampf gegen Infektionskrankheiten gefährden möglicherweise die natürliche Immunität des Menschen

Sie gelten bislang als erfolgversprechende neue Waffen gegen zunehmend resistente Krankheitserreger: Antibiotika auf der Basis sogenannter antimikrobieller Peptide (AMP). Ihr Wirkmechanismus hat die Natur zum Vorbild, denn derartige Eiweißfragmente sind eine wichtige Komponente des Immunsystems vieler Lebewesen, einschließlich des Menschen. Möglicherweise liegt aber genau darin eine große Gefahr, zeigen nun Laboruntersuchungen britischer Forscher: Der Einsatz von AMPs als Antibiotika könnte langfristig Bakterien hervorbringen, die nicht nur gegen die Medikamente selbst resistent sind, sondern auch den natürlichen Verteidigungsstrategien des Menschen trotzen.

Vollständiger Artikel:   http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314900

Hühnersuppe als Blutdrucksenker

Hühnersuppe hilft nicht nur bei Erkältung, sondern könnte auch hohen Blutdruck senken. Allerdings kommt es auf die genaue Auswahl der Zutaten an: Hühnerbeine oder -füße in der Suppe scheinen wirkungsvoller zu sein als die Brust, erklären japanische Wissenschaftler. Denn diese Geflügelteile enthalten Eiweiße, die ähnlich wie Medikamente wirken, mit denen Bluthochdruck behandelt wird. Dies berichten die Forscher um Ai Saiga von der Firma Nippon Meat Packers in Ibaraki.

Vollständiger Artikel:  http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/296435.html 

Warum Olivenöl bei einer Diät hilft

Fette mit ungesättigten Fettsäuren können möglicherweise beim Abnehmen helfen, haben Forscher jetzt gezeigt: Einmal im Dünndarm angekommen, vermitteln Olivenöl und Konsorten dem Körper nämlich die Botschaft "Hör auf zu essen, Du bist satt!". Verantwortlich dafür ist vor allem die Ölsäure, eine häufig vorkommende Fettsäure, die im Dünndarm die Übermittlung der Botschaft ans Gehirn auslöst. Sollte sich bestätigen, dass die bisher lediglich bei Ratten nachgewiesene Signalkette auch beim Menschen das Sättigungsgefühl beeinflusst, könnten Mediziner mit Hilfe dieses natürlichen Appetitkontrollsystems neue Therapien gegen Übergewicht und Fettleibigkeit entwickeln.

Vollständiger Artikel:  http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/296409.html

Wie man Schokolade dosieren sollte

Italienische Forscher haben berechnet, wie viel Schokolade man täglich essen sollte: 6,7 Gramm oder ein bis zwei Stückchen pro Tag sind demnach optimal, um das Herz-Kreislauf-System zu schützen – allerdings nur dann, wenn es sich nicht um Milchschokolade, sondern um eine dunkle Variante handelt. Abgeleitet haben die Wissenschaftler diese Zahl aus einer statistischen Untersuchung von gut 2.000 gesunden Freiwilligen, bei denen sie den Schokoladenkonsum mit der Menge der Entzündungsmarker im Blut verglichen. Hohe Werte dieser Eiweißmoleküle gelten als Risikofaktor für Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein moderater Konsum von Schokolade gehe dagegen mit deutlich niedrigeren Entzündungswerten einher, so die Forscher..

Vollständiger Artikel:    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/295956.html

Stichhaltige Beweise

Akupunktur hilft gegen entwicklungsbedingte Schwachsichtigkeit

Kindern mit sogenannter entwicklungsbedingter Schwachsichtigkeit könnte künftig das Tragen einer therapeutischen Augenklappe erspart bleiben: Forscher aus China und den USA haben bei 7- bis 12-jährigen Patienten durch regelmäßige Akupunkturbehandlungen eindrucksvolle Therapieergebnisse erzielt. Die Resultate waren sogar deutlich besser als bei einer Vergleichsgruppe, die sich einer Standardtherapie unterzog und täglich für zwei Stunden eine Augenklappe trug. Auf welche Weise die Behandlung mit den feinen Nadeln wirkt, sei allerdings noch unklar, sagen die Forscher. Möglicherweise sei die Durchblutung des Auges verbessert oder die Aktivität der Sehrinde im Gehirn erhöht worden. Denkbar sei auch, dass die Therapie die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren der Netzhaut angeregt und dadurch den Stoffwechsel im Zentralnervensystem beeinflusst habe.

Vollständiger Artikel:   http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312528.html

Heilsame Stiche

Neue Studie aus Deutschland: Akupunktur reduziert Spannungskopfschmerz

Akupunktur kann effektiv bei Spannungskopfschmerzen helfen. Das haben Mediziner um Dieter Melchart von Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Technischen Universität München in einer Studie an 270 Patienten gezeigt. Akupunktur nach chinesischer Tradition reduzierte die Zahl der monatlichen Schmerztage um 7,2 Tage, während Nadelstiche ohne Berücksichtigung der Nadelpunkte der chinesischen Medizin die Kopfschmerzperiode immerhin noch um 6,6 Tage senkte.

Vollständiger Artikel:  http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255934.html

Akupunktur ist mehr als Placebo

Muster der Hirnaktivität ist bei echter Nadelbehandlung anders als bei Scheintherapie

Akupunktur hat eine messbare Wirkung auf das Gehirn, die über den Placeboeffekt hinausgeht: Britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die Behandlung mit echten Akupunkturnadeln mehr Hirnbereiche aktiviert als die Behandlung mit Nadeln, die nur scheinbar die Haut durchdringen. Damit sei erstmals ein echter physiologischer Effekt der Therapie nachgewiesen, kommentieren Jérémie Pariente vom University-College in London und seine Kollegen. Der größte Anteil der schmerzlindernden Wirkung einer Akupunkturbehandlung lässt sich nach den Ergebnissen der Forscher jedoch auf die Erwartungen der Patienten zurückführen.

Vollständiger Artikel:   http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/252990.html

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